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Das Jahr 2014

20. März 2014

Seniorenquartiersentwicklung in der VG Weidenberg

Frau Anke Jungwirth
Krankenschwester/B.A. Politik- und Verwaltungswissenschaft
Projektleitung Quartiersentwicklung
im Verwaltungsverbund Weidenberg

informierte am Donnerstag, den 20.03.2014 die Kreisausschussmitglieder des AWO Kreisverband Bayreuth Land e.V. über ein neues Projekt in der VG Weidenberg.

Die Präsentation können Sie hier nochmals anschauen.

Bei Fragen, oder Anregungen wenden Sie sich bitte direkt an die Projektleitung.

E-Mail: anke.jungwirth@awo-ofr-mfr.de

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07. April 2014

AWO veranstaltet Schülerzeltlager

Weidenberg – Bei der Sitzung  des Arbeiterwohlfahrt-Kreisvorstandes Bayreuth-Land dankte Vorsitzender Karl Lothes den anwesenden Ortsvereinsvorsitzenden für die durchgeführte Frühjahrssammlung.  Diese soll in erster Linie wieder für Projekte in der Region verwendet werden.  Und es soll u.a. erstmals seit langer Zeit wieder ein viertägiges Zeltlager für zehn bis vierzehnjährige Schüler in Immenreuth angeboten werden.

Der Zeltplatzorganisator  Max Haas hatte diese Aktion den Vorstandsmitgliedern empfohlen und die Abstimmung fiel dann auch einstimmig dafür aus. Für die Organisation des von 11. bis 14. September geplanten Aufenthalts erklärte sich stellvertretender Vorsitzender Manfred Tölzer bereit. 

Auch die jährliche Tiergartenfahrt für Familien soll wieder durchgeführt werden, wobei es diesmal am 28. Juni in den Leipziger Zoo gehen soll.

Karl Lothes wies in diesem Zusammenhang noch auf die finanzielle Unterstützung der AWO-Kindergärten in Altenplos und Glashütten sowie des Kindergartens in Goldkronach in einer Gesamthöhe von 8000 Euro hin. 

Weiterhin berichtete die Projektleiterin für die Quartiersentwicklung von Senioren im Raum Weidenberg Anke Jungwirth ausführlich über die von der AWO unterstützten Einrichtung. Kreisvorsitzender Karl Lothes versprach sich auch in seiner Eigenschaft als Bezirksvorstandsmitglied für eine intensive Zusammenarbeit mit dem Seniorenheim einzusetzen. V.a. im Bereich Küche und Wäscherei soll hier eine Unterstützung stattfinden.

Stellvertretender Vorsitzender Fritz Höhn konnte von der Bezirksdelegiertenkonferenz berichten, wo dieses Pilotprojekt als zukunftsweisend vorgestellt wurde.

Außerdem berichtete er von seinen Recherchen hinsichtlich der Unterstützung von Menschen, denen gedroht wurde ihnen werde der Strom abgedreht. Die Stromanbieter sind hier jedoch  in den meisten Fällen dazu bereit einer Ratenzahlung zuzustimmen. Die Menschen im Landkreis, die sich dabei überfordert fühlen, können hier auf die jeweilige örtliche AWO zukommen. 

Die Vorstellung der vom Glashüttener AWO-Vorsitzenden Jörg Rödel neugestalteten Internetseite fand breite Zustimmung und es wurde auch eine diesbezügliche Finanzausstattung beschlossen.

Ein weiteres zukunftsfähiges Projekt wurde anschließend durch den Speichersdorfer Ortsvereinsvorsitzenden Willi Kurz vorgestellt. Hier sollen mit dem Bezirksverband wegen der Finanzierung eines dortigen AWO-Ladens Gespräche geführt werden.

Abschließend wurde Karl Lothes noch für die Sozialkonferenz der AWO zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ in Altötting delegiert und Fritz Höhn wies auf die Beteiligung an der 1.-Mai-Verantaltung mit großem Rahmenprogramm um 10 Uhr im Herzogkeller Bayreuth hin.


10. April 2014

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17. April 2014

Scheckübergabe im Kindergarten in Goldkronach

Mit dem Geld möchte der AWO Ortsverein und der AWO Kreisverband Bayreuth Land e.V. den Kindergarten unterstützen.

Die Spende in Höhe von 1.500,-- Euro soll u.a. für die neue Bestuhlung der Gruppenräume verwendet werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei Allen bedanken, die die AWO im Landkreis Bayreuth mit Ihren Geldspenden bei der jährlich stattfinden Frühjahrs- und Herbstsammlung unterstützen.

Wie Sie sehen, fließt ihr Geld auch wieder in die Region.

Am 17. April trafen sich im neuen Anbau des Ev. Kindergartens Goldkronach v.l. Monika Wein, Kindergartenleiterin Bärbel Schobert, Pfarrer Hans-Georg Taxis sowie der Vorsitzende des AWO Ortsvereins Goldkronach Heinz Hahn und Frau Christine Schneider vom AWO Kreisverband Bayreuth Land e.V. zur Scheckübergabe!

01. Juli 2014

Weidenberg - Bei der Vorstandsitzung des  Arbeiterwohlfahrt (AWO) - Kreisverbandes Bayrreuth / Land konnte Vorsitzender Karl Lothes u.a. von seinen intensiven Gesprächen mit der Heimleitung des Weidenberger Seniorenheimes und des Bürgermeisters Hans Wittauer in Sachen generationengerechtes Wohnprojekt Weidenberg berichten. Es wird eine künftige Zusammenarbeit angestrebt, wobei das AWO-Aushängeprojekt Quartiersmanagement noch ausgebaut werden soll. Karl Lothes will hier bei der demnächst stattfindenden AWO Sozialkonferenz die Gelegenheit nutzen, um mit Verantwortlichen im Bezirks- und Landesverband noch für diese Zusammenarbeit zu werben.Daneben steht hier die Dauerforderung  Verbesserung der Pflegegesetzgebung  auf der Tagesordnung.

Weiterhin will er über die Durchführbarkeit eines vom Speichersdorfer AWO-Ortsverein geplanten "Bunten AWO-Laden" zu diskutieren.

Demnächst will sich die Kreisvorstandschaft in Altenplos über den Ausbau der dortigen Kindertagesstätte "Sausewind" informieren, für die 6.000,-- Euro Zuschuss gewährt wurden.

Das für September geplante Schülerzeltlager muss jedoch aus organisatorischen Gründen abgesagt und fürs nächste Jahr nochmals überplant werden.

Abschließend gab Jörg Rödel einen Überblick über den Aufbau und die Bedienung der von ihm neu überarbeiteten Internetseite und konnte den neu konzeptierten Mitgliedsausweis vorstellen.

Als kommende Termine wurde der 31. Juli für die nächste Vorstandssizung und am 10. August der Besuch des Dorfplatzfestes in Altenplos festgehalten.


11. Juli 2014

Der AWO Kreisverband Bayreuth Land e.V. ist am Samstag, den 28. Juni 2014 nach Leipzig in den Zoo gefahren, hier ein Bericht von Otto Pilz, herzlichen Dank dafür!

Mit zwei Bussen besuchten die Ortsverbände Weidenberg, Warmensteinach und Bindlach heuer erstmals den Zoo in Leipzig.

Mit an Bord waren 35 Kinder. In den letzten Jahren war immer der Nürnberger Tiergarten das Ziel des beliebten Familienausflugs. Die Busfahrt leiteten auch diesmal die Ortsvorsitzenden, darunter der stellvertretende Kreisvorsitzende Manfred Tölzer aus Weidenberg und Ingeborg Habermann aus Warmensteinach. Die Fahrtkosten übernahm der Kreisverband, den Eintritt für die Kinder hingegen trugen der Kreisverband und die Ortsverbände je zur Hälfte.  

Nach fast dreistündiger Fahrt erlebten die Teilnehmer bei sommerlichen, leicht schwülen Temperaturen eine faszinierende Wildnis inmitten der Großstadt. Die oberfränkischen Gäste konnten rund 850 Tierarten in ihren natürlichen Lebenswelten aus der Nähe betrachten, aufgeteilt in sechs aufregende Themenwelten.  Ins Stauen versetzten Groß und Klein dabei  nicht nur die weltgrößte Anlage mit Menschenaffen, „Pongoland“ genannt,   sondern auch die Löwensavanne „Makasi Simba“, die Lippenbärenschlucht, die Tiger-Taiga, die afrikanische Savanne und die faszinierende Unterwasserwelt im riesigen Aquarium.
Ein ganz besonderes (Schwitz-)Erlebnis war der Besuch der riesigen Tropenwelt „Gondwanaland“, der neuesten Attraktion des beliebten Zoos. Hautnah und bei einer Bootfahrt auf dem Urwaldfluss tauchten die Besucher in eine mit abenteuerlichen Dschungelpfaden durchzogene exotische Welt ein - bestückt mit rund 90 Tieren und über 800 Pflanzenarten aus den tropischen Regenwäldern Afrikas, Asiens und Südamerikas. Bei einer Kahnfahrt auf dem Urweltfluss wurde den Kindern auch die Entstehung unseres Planeten recht geräuschvoll und mit  Lichteffekten eindrucksvoll näher gebracht.

Nicht im Stich ließ die Oberfranken das Wetter. Kurz nach der Abfahrt des ersten Busses mit den Weidenbergern ergoss sich ein Wolkenbruch über die Stadt am Zusammenfluss von Weißer Elster, Pleiße und Parthe.

Auch im nächsten Jahr soll die Fahrt wieder nach Leipzig gehen, so Manfred Tölzer: "Dann können all jene Bereiche des Zoos 'erkundet' werden, die diesmal aus Zeitmangel zu kurz gekommen sind!"

Text: Otto Pilz 

Bilder aus dem Zoo - Leipzig 2014

 

Zu den Bilder klicken Sie bitte auf das linke Bild!


23. Juli 2014

AWO-KV Bayreuth Land fordert verbesserte Pflegegesetze

 

Vorsitzender Karl Lothes (rechts) spricht bei Bundeskonferenz in Altötting mit Landesvorsitzenden Professor Dr. Thomas Beyer.


Für den Kreisverband Bayreuth/Land der Arbeiterwohlfahrt (AWO) nahm Vorsitzender Karl Lothes bei der AWO-Sozial-Bundeskonferenz in Altötting teil. Er nutzte die Gelegenheit, um das Dauerthema: "Verbesserung der Pflegegesetzgebung" an den AWO-Bundesverband weiter zu geben. Nachdem eine Petition im Bayerischen Landtag wenig erfolgreich verlief, wurde die Verbesserung der Pflegegesetzgebung nun auch bundesweit thematisiert. Neben einer Verbesserung der Bezahlung von Pflegekräften und eine höhere gesellschaftliche Anerkennung der schweren Arbeit soll künftig auch ein ausgewogener "Pflegemix" zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen zu einem zukunftsfähigen Pflegesystem führen. Bei der AWO-Tagung wurde dabei die Wichtigkeit der Pflege als gesamtgesellschaftliches und dadurch auch als wichtiges sozialpolitisches Thema verdeutlicht. Schon jetzt fehlen Pflegekräfte und bei der derzeitigen demographischen Entwicklung verschärft sich diese Problematik noch deutlich. Die AWO will hier neben den entsprechenden politischen Forderungen auch selbst mit ihren Möglichkeiten dazu beitragen, diesen großen sozialpolitischen Herausforderungen in Sachen Pflege zu begegnen. Die AWO-Seniorenheime sollen dabei künftig zu Sozialzentren ausgebaut werden. In Gesprächen mit dem Bayerischen  Landesvorsitzenden und stv. Bundesvorsitzenden Professor Dr. Thomas Beyer sowie dem Bezirksvorsitzenden der AWO Ober- und Mittelfranken Rudolf Schober verdeutlichte Kreisvorsitzender Karl Lothes die Bereitschaft der Verantwortlichen im Seniorenheim Weidenberg eine Vorreiterrolle einzunehmen. Dabei sollen neben den AWO-Vorzeigeprojekt SISO auch die Beteiligung an dem dort geplanten neuen Mehrgenerationen-Wohnprojekt erfolgen.

Weitere Punkte waren die Unterstützung bei der Altenploser Kindertageseinrichtung und ein möglicher AWO Bunter Laden in Speichersdorf. Lothes will hier auch in seiner Funktion als Kreisrat beim Landratsamt über eine mögliche Beteiligung verhandeln.

Insgesamt konnte Karl Lothes ein positives Resümee aus dem Bundessozialkongresses ziehen und erwartet sich auch eine positive Auswirkung für die AWO und letztendlich für den Menschen in unserer Region.


11. August 2014

Altenplos – Der Kreisausschuß der AWO-Bayreuth-Land hatte nicht durch Zufall für seine Sitzung am 31.07.2014 in die Kindertagesstätte „Sausewind“ in den Heinersreuther Gemeindeteil Altenplos eingeladen. Wurde doch die Neugestaltung eines der Gruppenräume heuer im Frühjahr mit finanzieller Unterstützung des AWO-Kreisverbandes realisiert. Die Kreisausschuß-Mitglieder konnten dabei die Maßnahmen in den großzügigen Räumen in Augenschein nehmen. Annett Altwein vom Kita-Team führte durch die Räume und gab mit ihren Erklärungen einen eindrucksvollen Einblick in den Kita-Alltag.

Besonders stellte sie die Einheit von pädagogischen Konzept und Gestaltung der Einrichtung heraus,  wobei besonderes Gewicht auf „Durchlässigkeit und Bewegungsförderung“ gelegt werde. Fritz Höhn vom AWO-Ortsverein wies darauf hin, daß bei dem Projekt der Angebotspreis nicht nur eingehalten wurde, sondern durch den engagierten handwerklichen Einsatz einiger Eltern und durch Materialspenden von Betrieben aus der Region deutlich unterschritten wurde. So konnte durch vorbildliches Zusammenwirken von Gemeinde, AWO und Eltern ein toller neugestalteter Gruppenraum für die Kinder geschaffen werden.

Die eingesparte Summe könne für die nächste anstehende Maßnahme gut verwendet werden:  zu Beginn des neuen Kita-Jahres im September ist eine zusätzliche Gruppe notwendig, um alle Anmeldungswünsche erfüllen zu können. Frau Altwein bedankte sich im Namen des Teams und der Kinder ganz herzlich für die großzügige Unterstützung bei Karl Lothes, dem Vorsitzenden der AWO-Bayreuth-Land.

Bei der anschließenden Vorstandssitzung des AWO Kreisverbandes Bayreuth-Land bedankte sich Vorsitzender Karl Lothes nochmals beim Altenploser Kita-Team und der dortigen Vorstandschaft unter der Leitung von Fritz Höhn für die gute Arbeit und und betonte, dass man sich nun auch davon überzeugen konnte, dass der Zuschuss in Höhe von 6000 Euro gut angelegt ist.

Anschließend berichtete Lothes vom Sachstand beim Weidenberger Mehrgenerationenwohnen, wobei in der letzten AWO-Bezirksvorstandssitzung beschlossen wurde, dieses über das SISO-Projekt  zu unterstützen.

Bezüglich des Speichersdorfer AWO-Ladens sollen noch Gespräche mit dem Landratsamt erfolgen und evtl. weitere Sponsoren gesucht werden. Auch soll bei der nächsten Kreisausschusssitzung beschlossen werden, ob aus den Spenden bei der vom 22.9. bis 28.9. stattfindenden Herbstsammlung eine Anschubfinanzierung erfolgen kann.

Die AWO-Kreisvorstandschaft diskutierte abschließend noch über das Betreuungsgeld und kritisierte das von der CSU eingeführte Gesetz scharf. Eine neue Studie zeige deutlich, dass die befürchteten Nachteile eingetreten sind. Gerade Kinder mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien werden durch den finanziellen Anreiz davon abgehalten Kindertageseinrichtungen zu nutzen und so insbesondere gezielte Sprachförderung und weitere Bildungsimpulse zu erhalten. Man hoffe hier auf eine anhängige Verfassungsklage, dass dieses kontraproduktitive Gesetz wieder abgeschafft wird. Die AWO Bayreuth-Land fordere vielmehr, dass die Unkosten für das Betreuungsgeld in eine Qualitätsoffensive für die Kindertageseinrichtungen fließen solle.


Landessammlung der Arbeiterwohlfahrt vom 22. September bis einschließlich 28. September 2014

Die Arbeiterwohlfahrt führt vom 22. September bis einschließlich 28. September 2014 ihre traditionelle Herbstsammlung durch. Sie steht unter dem Motto „Ohne DICH geht es nicht“.

Der Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Bayern Thomas Beyer erklärt: „Auch in einem Sozialstaat wie Bayern ist für viele Menschen unsere Hilfe unverzichtbar. Damit ist es beispielsweise möglich, Projekte ins Leben zu rufen oder aber am Leben zu halten, die von der öffentlichen Hand nicht ausreichend gefördert werden. Mit ihrer Großzügigkeit ermöglichen die Bürgerinnen und Bürger des Freistaats außerdem unbürokratische Hilfe für in Not geratene Bürger.“

Zusammen schaffen wir Mitmenschlichkeit. Für Kinder. Für Familien. Für Senioren. Für Migranten. Für Menschen mit Behinderung. Wir setzen uns für eine gerechte, solidarische und offene Gesellschaft ein.

Für diesen Auftrag bitten die Gliederungen der AWO die Bürgerinnen und Bürger Bayerns um Unterstützung. Ohne die tatkräftige Mithilfe und das Engagement aller für eine sozialere Welt können wir die Herausforderungen der Zukunft nicht meistern. Wir bitten deshalb um Ihre Spende bei unserer Landessammlung – in diesem Sinne: „Ohne DICH geht es nicht."


03. September 2014

Internetseiten der Ortsvereine

Liebe Besucher,
die Ortsvereine Bad Berneck und Gefrees sind dabei ihre Internetseiten zu gestalten, klicken Sie doch mal bei den Ortsvereinen rein, vielleicht sind die Informationen auch für Sie interessant!

 


03. November 2014

AWO fordert Pflegeeinstufung von Demenzkranken

Bindlach – Bei der Vorstandssitzung des Kreisverbandes Bayreuth-Land der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am 23. Oktober 2014 konnte Vorsitzender Karl Lothes von aktuellen Themen des Bezirksvorstandes Ober- und Mittelfranken berichten.
Er setzt sich hier als Vorstandsmitglied für die angedachte Zusammenarbeit des Mistelgauer Kindergartens mit der AWO ein. Weiterhin konnte er mitteilen, dass das Weidenberger SISO-Projekt = „Sicher und Sozial, Bürger helfen Bürger“ künftig finanziell gesichert ist und inzwischen auch eine Anfrage der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg auf Unterstützung der Neustrukturierung der Fläche beim AWO-Seniorenheim vorliegt. Auch hier will sich Lothes für die örtlichen Planungen der Gemeinde einsetzen.

Bei der Konzeption für einen „Bunte – AWO – Laden“ in Speichersdorf, bei dem ein Sozialkaufhaus entstehen soll, laufen derzeit Gespräche mit dem Landratsamt, so Lothes. Für ihn wäre es eine optimale Lösung auch Möbel ins Angebot mit aufzunehmen um die Sperrmüllentsorgung umweltschonend zu entlasten und zum anderen sozial schwachen Menschen ein Angebot von bezahlbaren Möbeln zu schaffen.

Bei der diesbezüglichen Diskussion sprachen sich die Kreisvorstandsmitglieder für den Erhalt der kommunalen Recyclinghöfe für eine umweltfreundliche Müllentsorgung aus.

Als politisches Thema war danach das neue Pflegesetz auf der Tagesordnung. Albrecht Diller der beruflich mit der Thematik vertraut ist, informierte hier ausführlich über die Bedeutung einer gerechten Pflegereform. Das jetzt in Kraft tretende Gesetz war nach den nicht gehaltenen Ankündigungen der vorherigen konservativen Bundesregierung überfällig und ist ein Schritt in die richtige Richtung. Vor allem die für 2017 angekündigte Schaffung einer Pflegestufe für Demenzkranke wäre jetzt schon äußerst wichtig. Man will diese Forderung auch überregional weitergeben.
Bei der diesbezüglichen Diskussion machte Heinz Hahn darauf aufmerksam, dass bei älteren Menschen und vor allem Demenzkranken die erhöhte Gefahr von Wohnungsbränden vorliegen könnte. Er schlug deshalb vor durch die AWO eine Reihe von Infoveranstaltungen bezüglich des Einbaus von Brandmeldern in`s Leben zu rufen.

Frau Ingeborg Habermann aus Warmensteinach berichtete von der Entstehung der dortigen Asylbewerberunterkünfte und regte an, die Weihnachtspäckchen des Kreisverbandes für die dortigen Menschen zu verwenden.



Überraschung für Kinder

Warmensteinach im Dezember 2014

AWO kümmert sich um Flüchtlingskinder

Die Freude war groß als die 1. Vorsitzende Ingeborg Habermann und ihre Stellvertreterin Heliane Stöcker an die Flüchtlingskinder im ehemaligen Gasthof Puchtler in der Vorweihnachtszeit Geschenke verteilten.

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17.12.2014

AWO verteilt „Menschen in Not-Päckchen“

Weidenberg – Bei der Jahresabschlusssitzung des Kreisverbandes Bayreuth-Land der Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurden neben einem Jahresrückblick und der Vorschau fürs neue Jahr aktuelle sozialpolitische Themen diskutiert.

Zunächst konnte Vorsitzender Karl Lothes von der Unterstützung der AWO im Zusammenhang mit dem Grundstückserwerb im Bereich des Seniorenheims Weidenberg durch die Gemeinde Weidenberg berichten. Das Angebot für eine Unterstützung eines Betreuten Wohnen Modells wird auch weiterhin aufrechterhalten.

Seitens des AWO Bezirksverbandes könne man sich auch die künftige Übernahme des Kindergartens in Mistelgau vorstellen.

Karl Lothes berichtete weiterhin von der letzten Jugendhilfeausschusssitzung im Ladratsamt bei der er als AWO Vertreter wichtige Themen aus Sicht des Sozialverbandes wie die Unterstützung des geplanten Jugendhilfekonzepts sowie die Einführung von Jugendpflegern vertrat.

Auch die Unterstützung von Asylbewerbern und unbegleiteten Jugendlichen soll von der AWO aktiv begleitet werden. So wollen sich die Ortsvereine in deren Bereich diese Migranten untergebracht wurden, wie beispielsweise in Warmensteinach, um die Ergänzung der Verpflegung kümmern.

Die in diesem Jahr wiederum gut gelaufenen Veranstaltungen, wie die Tiergartenfahrt für Familien und verschiedene Info-Veranstaltungen sollen auch im kommenden Jahr fortgeführt werden.

Einen besonderen Dank zollte Karl Lothes der vom Nordbayerischen Kurier unterstützten Aktion „Menschen in Not“. Mit den über diese Stiftung finanzierten Lebensmittel-Päckchen können nun auch im Landkreis bedürftigen Mitbürgern eine Freude bereitet werden.

Der Vorsitzende bedankte sich auch nochmals ausdrücklich bei Vorstandsmitglied Jörg Rödel, der unter www.awo-bayreuth-land.de eine bemerkenswerte Internetseite betreut.

Stellvertretender Vorsitzender Fritz Höhn konnte anschließend noch von der AWO Sonderkonferenz in Berlin berichten. Neben einigen Satzungsänderungen stand auch eine Diskussion über die sozialpolitischen Themen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Hier stieß insbesondere das geplante Freihandelsabkommen TTIP und CETA mit den USA und Kanada auf Kritik. Es wird v.a. befürchtet, dass bei Inkrafttreten der Abkommen auch im Pflegebereich amerikanische und kanadische Konzerne auf den deutschen Markt drängen. Fritz Höhn sieht hier dann durch Lohndumping weitere Nachteile für Mitarbeiter in Pflegeberufen sowie bei Pflegebedürftigen noch weniger Zeit für eine menschliche Betreuung. Vorsitzender Lothes ergänzte, dass er die geplanten Abkommen auch insgesamt hinsichtlich der kommunalen Daseinsvorsorge sehr kritisch betrachtet und wies abschließend auf die Internetpetition unter www.stop-ttip.org hin.